Thomas Bernhard meinte:
> ich habe an einem Standort einen Primärmultplexeranschluss mit 500
> Durchwahlen.
> Ich würde den gerne durch 4 Basisanschlüsse ersetzen aber die
500
> Durchwahlen möchte ich behalten.
Würde mal klären, ob Du für den Preis von 4 BRI nicht einen PRI
bekommst,
wenn Du zur privaten Konkurrenz gehst. Von den Investitionen in Anlage und
Einrichtungspauschalen ganz zu schweigen.
Und natürlich kontrollieren, ob Dein Hausanschluß überhaupt
genügend
Aderpaare für 4 BRI hat.
> Falls Die Telekom Probleme macht welcher Anbieter wäre da zu
empfehlen?
Kommt vielleicht auf Deinen Standort an? ;)
Laut der Methode 1 unter...
http://www.bundesnetzagentur.de/enid/dc07773cb61ca5bb0b9cc916f280374e,0/
Zuteilungsregeln/Ermittlung des Rufnummernbedarfs 1g8.html
...hast Du mit 5 Basisanschlüssen Anspruch auf maximal 500 Nummern und um
diese Zuteilung sollte sich Dein Provider kümmern können.
Ansonsten solltest Du darlegen, dass Du tatsächlich soviele Nummern
benötigst - läuft unter "Methode 2" (selber Link). Da gibt
es u.a. ein
Formular, daß Du der BNA schicken mußt.
(
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/6900.pdf )
In dem Antrag steht auch drin, wann so ein Anspruch nicht gerechtfertigt
ist. Insbesondere, wenn es um einfach zu merkende Nummern geht und der
Rest unbenutzt bleibt, dürftest Du keine Chance haben.
Kriterium kann auch sein, wieviel Platz Dein Nummernraum bislang
blockiert. Wenn Du eh schon mit einem 11-stelligen RNB arbeitest, dann ist
der Verlust für die Allgemeinheit erträglich.
Entscheidend ist bei dieser Methode letztlich immer die Glaubwürdigkeit
der Darstellung der tatsächlich genutzten durchwahlfähigen
Nebenstellen.
Bislang hast Du ja noch nicht erläutert, wie es kommt, daß Du mit 8
Leitungen 500 Nebenstellen bedienen kannst, die individuell angerufen
können werden müssen.
--
Gruss,
Tobias.